POEM der Woche

Trotz unserer Ideen, Vernunft und Phantasie

Sie sollen unbesiegbar sein,
die neuen Waffen.
Zu Wasser, in der Luft und
auf dem Land.
Drohnen, Raketen, Torpedos,
Marschflugkörper.
Technisch brillant.
Sind Wissenschaftler eines Krieges
die Helden unserer Zeit?
Wer weiß. Wer weiß.

Die Weltbevölkerung nimmt
bedrohlich zu.
Der Hunger ist schon jetzt ein
unbeliebter Gast in manchem Land.
Und die Natur zeigt uns, wie sie
die Welt verändern kann.
Das Wasser steigt, und steigt.

Und niemand weiß, wie unser Kampf
um die Ressourcen enden wird.
Bei alledem ziert uns das Prädikat,
trotz unserer Ideen, Vernunft und Phantasie,
die unberechenbarsten Wesen auf einem
wunderbaren Stern zu sein, der Erde heißt.
Und der nur wenigen im All bekannt ist
als ein Ort, an dem ein Wunder über allem
liegt, das man auch Leben nennt.

Aus: Späte Visionen (Arbeitstitel)
Autor: Gregori Latsch
Genre: Poetische Texte

Trotz Corona

 

Im Meer der Träume

Kühne Seglerin Phantasie -

mit einer Handbreit Wasser unterm Kiel

durchfahren wir den stillsten Ozean,
und setzen unsere Segel in dem Meer

der Stürme, in dem das Wasser zischt und
brodelt, die Wellen über uns zusammenschlagen,

und du, nach jedem Angriff schwarzer
Wasserhorden, als weißer Traum den Winden

trotzt, und über Wellenkämme segelst, als
gäbe es den Zorn des Meeres nicht.

Kühne Seglerin Phantasie -
ich steh an deiner Seite auf allen weiteren

Fahrten, bin dir verbunden auch im Meer der
Träume. – Bleibt mir auch jene Ferne unerreichbar,

die uns den Horizont verspricht, ich will auf unser
Seglerglück vertrauen, im Mastkorb nach ihm schauen,

und nicht vergessen, was uns mitgegeben ist,
daß unsere Phantasie der Motor allen Reisens ist

und unser Ziel, ein anderes gibt es nicht.

Präsentations-Website

Wir heißen Sie willkommen auf unserer Website! Die von Ihnen gewählte Website enthält eine kurzgefaßte Zusammenstellung von literarischen Texten und Grafiken, und zwar zu besonderen Anlässen, die Sie den Rubriken entnehmen können.

Es liegt nicht in unserer Absicht, permanent neue Titel herauszubringen; Texte mit Niveau sind in der Regel selten und von zeitlosem Charakter – und sollten lange im Angebot bleiben.

Literaturinteressierte haben immer wieder danach gefragt, warum wir nicht preiswerte Bücher für den Buchhandel herausgeben. Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Mehr aus zeitlichen als aus finanziellen Gründen wäre es töricht, einen normalen Buchverlag zu betreiben – der Kern des Cimarron-Teams befindet sich im vorgerückten Alter; hinzu kommt der Umstand, daß fast alle Beteiligten auf verschiedenen Gebieten mehr oder weniger kreativ tätig sind – gute Voraussetzungen für die Herstellung von Büchern in eigener Regie. Das setzt, neben der Liebe zur Literatur, ein gutes Einverständnis mit unserem anderen Ich voraus.

Und, davon abgeleitet, versuchen wir, mit unseren Texten Anklang zu finden beim Leser und ihm einen guten Vergleich zu anderen literarisch-poetischen Gedanken zu geben, so daß er das Niveau eines Textes abzuschätzen weiß.

Wir hoffen gern, daß wir uns, mit Ihnen, noch einer langen Zeit des kreativen Schreibens erfreuen können. Was wir in petto haben, ist gut für manche schöne Überraschung. Daran wollen wir alle Freunde der Literatur teilnehmen lassen. Auch unsere Literatur wird das Überleben unserer Spezies zwar nicht beeinflussen, doch sie kann versuchen, sich in ein niveauvolles Gesamtbild einzuordnen - und sich dabei an den Besten zu orientieren.

Wir wünschen uns und den Lesern, daß der eine oder andere Titel unserer bibliophil angebotenen Bücher schon bald über einen Verlagspartner als gebundene Ausgabe im Buchhandel zu erwerben sein wird.

Cimarron-Team

Was bleibt von den Helden der
poetischen Phantasie? Erstausgaben
und Unikate, handschriftliche
Gedanken auf Muscheln und seltenen Steinen?
Und was ist mit dem an verborgener
Stelle angebrachten Vermerk, daß der blinde
Bettler die Stadt verlassen hat?

Weltfrauentag 8. März 2020

Sie wollen nicht mehr ein Angriffsziel begehrter
Attacken sein, die selten auf einem
harmonischen Einverständnis basieren. – Die Frauen
in unserer Zeit pochen auf das Recht, eine
Partnerschaft in Augenhöhe mit den Männern einzugehen,
auch wenn sie dabei ihren sanften Blick nicht verlieren.

Aus: Späte Visionen (Aphorismen)

Seltsame Nähe

Wie nah wir uns doch sind.
Den Augenblick benennen
fällt mir schwer.
Wo uns ein Zauber heimsucht,
wenn angespannt die Sinne sind,
und stilles Einverständnis
uns zusammenhält.
Was dann geschieht, verläuft
auf einer anderen Lebensbahn,
die nicht dem Willen untersteht.
Was hält uns davon ab, nur
diesen Weg zu gehn –
so lange, wie das Einverständnis
uns zusammenhält.

Letzter Ton

Dein Schritt ist schleppender geworden.
Die schwere Last auf deinen Schultern,
wirf sie ab. Was zögerst du!
Es scheint, als wartest du auf diesen
letzten Ton, der überall verklingen kann.
Du hörst ihn nicht, er ist so still –
und trifft sich mit dem ersten Glockenschlag
des Lebens, du erinnerst dich?
Wenn beide Töne zueinander finden,
erlebst du, wie sekundenlang die Welt
in deinen Augen auseinanderbricht.
Und doch im Kern das bleibt, was sie schon
immer war: Ein Ort, der voller Töne ist.

Marie, die Muse und der Altersstress

Wie sie noch immer gern vor ihrer
Schreibmaschine sitzt, und sie herumträgt,
pausiert und tippt - und manche schönen
Zeilen setzt, die sie so schnell vergißt,
die zeitlos sind, wie ihr Gesicht, das
sie nicht mehr so gern im Spiegel sieht.

Viel lieber hockt sie über ihrer
„Beatrice“,
ein Name nur,
den sie von ihm erhielt;
zwei alte Damen, die sich immer noch verstehn,
und sich ergänzen
im poetischen Kalkül der Phantasie.

Marie.
Schreib mir noch einmal, wie du wirklich
denkst, in lockerer Sappho-Art, wenn du
davon erzählst, wie sich ein Traum erfüllt,
der nur in Worten lebt, den jeder von uns
in Gedanken mit sich trägt – und was an
Sehnsucht darin steckt, und selbst die Muse
manches nicht versteht, was unsere Zeit erlebt;
ein seltsames Gedankenbild, das seinen Zauber
nie verliert – und dir und mir gehört.

Corrida de Toros. 10. September 1967
Plaza de Toros de Madrid. – November 2017.


Das Warten, doch worauf?, bewegungslos
in einer Box, ist überstanden. Das Tor ist frei!

El Toro springt in die Arena, sieht sich
erschrocken um, kein Grün!, und stürzt sich,
wild entschlossen, auf den Schatten eines Menschen.
Und Staub, und Sand, und erste Wut wird
bald zu einem grausamen Gemisch.

Und überall im weiten Rund plärrende Menschen.
Und auf dem Platz, nur einen Steinwurf weit,
ein Mann, der wie geziert in seine Richtung
sieht, und der ein rotes Tuch wie eine Fahne
vor sich trägt, und dessen Unbeweglichkeit und
Stille der Auftakt ist zu einem schweren Kampf.

Das rote Tuch in seinen Augen fordert ihn heraus.
Es flackert wild im Sonnenlicht. Der Stier versteht
es nicht, er rast dem roten Schein entgegen,
verpaßt ihn nur um einen Augenblick.

Er weiß noch nicht, daß das Vergnügen eines
Kampfes im Auge seines Feindes liegt.

Der schlanke Mann in seiner schönen Kampfmontur
weiß, was er will – den Tod des Stiers. Davor
zeigt er, zur Freude seines Publikums, wie so
ein großes schwarzes Tier gedemütigt und in die
Knie gezwungen werden kann. Und das geschieht
ganz ohne Kampfgeschrei. Mit List, nach Menschenart.

Der Stier ist müde, aus seiner schwarzen Haut
tropft Blut – im Nacken stecken spitze Spieße
mit Widerhaken; und immer noch stürzt sich
das Tier mit einer wilden Wut auf jene
unbewegliche Gestalt, die nur der Sonne aus dem Wege geht.

Und ganz allmählich bahnt sich schon das Ende an.
Der Stier hört keine Laute mehr. Es ist so still im
weiten Rund. Wie gern er jetzt auf einer grünen Weide wär.

Ein letztes Flackern dieser schrecklich roten Fahne lockt
ihn an. Er wartet noch, sinkt in die Knie, steht auf; das
Flackern endet nicht, ein Blitzen blendet ihn – der Degen
des Toreros sammelt sich – zum Todesstoß. Jetzt wird es
still um ihn herum. Was wird geschehn! – Er stürmt nach
vorn, und wieder nimmt sein Auge nur die rote Fahne
wahr, und während er den müden Kopf fast schon
besiegt nach unten senkt, bohrt sich der Degen des
Toreros tief ins Schulterblatt – der schwere Körper fällt
aus seinem Gleichgewicht. El Toro est muerte. Ein einziger
Jubelschrei kommt von den Rängen, Applaus, der beiden
gilt – dem Sieger und Besiegten, in einem Kampf, der
kein Erbarmen kennt.

Anmerkungen zu dem vorstehenden Text:
Der obige Stierkampf ist authentisch. Im Herbst 1967 befand sich der Autor Gregori Latsch
mit seiner Lebensgefährtin in einem VW-Käfer auf Europafahrt,
die quer durch Spanien und Frankreich führte.
Darüber liegt ein noch unbearbeitetes MS vor, aus dem der Text über die
Corrida de Toros vom 10.9.1967 stammt, dem der Autor im November 2017
seine endgültige Form gegeben hat.

Hommage á Kathrin, unserer Muse - zum 75.ten! - Frankfurter Cimarron-Team

Mohnblumen überall

Vor dir ein breiter grüner Teppich aus
Mandel- und Orangenbäumen – bis ans Meer.

Ein schmaler Pfad führt dich durch
dieses Tal, in dem das Sonnenlicht
sich in den Mandelbäumen bricht,
und überall ein bunter Wald aus wilden
Blumen dich umgibt.

So schön ist nur das Paradies, denkst du.

Wie sanft der Wind auf deiner Haut vibriert,
und wundersame Düfte mit sich führt.
Wie leicht die Schritte gehen, die Augen
voller Licht, und die Gedanken voller
Hoffnung sind.

Bald schon siehst du das Meer;
es bricht sich Bahn mit einem hellen Schein,
als wären tausend Sonnen in ihm eingekehrt.
So liegt es vor dir, unerklärbar schön.

Und hinter dir ein sanftes Tal, das einlädt
zum Verbleib. Wie lange dieses schöne Bild
dir auch beschieden ist, in deinen Sinnen
wird es unvergänglich sein.

Aus: Späte Visionen - Letzte poetische Texte von Gregori Latsch.
Erscheint 2020 in der Reihe Cimarron bibliophil.

Miloš Forman in memoriam

Forman flog über das Kuckucksnest –
und sah, wie Nicholson, allmählich

aus dem Gleichgewicht gebracht, die
Geduld verlor, und eigentlich nur sagen

wollte, woran er dachte, wenn man ihn,
wie ein Tier, durch Klinikflure trieb.

Für seinen Aufschrei aus der inneren Not
versagte man ihm den Applaus, und daß er
dafür büßen mußte, stand ihm bevor.

Nach der Behandlung war er still wie
eine Kirchenmaus, und wäre wohl für

alle Zeiten still geblieben – ganz ohne
Phantasie; wenn nicht sein Freund, der Indianer, ihn

von der Schmach erlöste, scheu wie ein Tier
zu sein, als gäbe es das ganz normale Leben nicht.

Für diesen Film von Miloš Forman gab es
die höchsten Preise. Und unvergeßlich

werden seine Szenen sein, die überfließen können
in unsere eigene Zeit, mit ihrer selbstgewählten
Lust nach Glück und visueller Eitelkeit.

Einsam sind die Tapferen - in memoriam

Stephen Hawking ist ein tapferer Mann, und Hawking sagt:
Philosophie ist tot. Die Wissenschaft von der Physik
macht die Entdeckungen, auf die der klare Geist
gewartet hat, und auch die Suche nach Erkenntnis
bringt nur sie voran.

Erkenntnis... Erkennen, was wir sehen und hören, und
was sich unzweideutig im Bewußtsein variieren läßt.

Doch was wir wissen wollen, sollen, können, bricht nicht
aus irgendwelchen Teilchen, die irgendwann den Anfang
gaben, und irgendwann uns auch das Ende geben. Es
sei denn, die Bestimmung unseres Seins ist, mitzuerleben,
was im Kleinsten und im Makrokosmos vor sich geht.

Und Hawking sagt auch: Nicht Schritt gehalten habe
jener Freund der Weisheit mit neueren Entwicklungen
in den Wissenschaften der Natur; gemeint ist wohl
das Wissen um die Grenzenlosigkeit des Alls.

Als läge uns der Himmel näher als die kalte Wut
des Nachbarn, mit dem sich nicht mehr reden läßt.

Was ändert sich an unserer Suche nach dem Sinn
des eigenen Seins, wenn wir erfahren, daß es einen
Schöpfer gibt? Wird das Gefühl der Weisheit dann
beleidigt sein? Und tausend andere Fragen gibt es noch.

Und wenn es etwas anderes ist, ein Ding, das von
allein den ersten Baustein schuf, uns das Vergnügen
eines kurzen Traumes gibt, das große Wunder, das
auch Leben heißt, auf seine Fahne schreibt, versteckt
in einem Schwarzen Loch, wird Stephen Hawking
nie erfahren, was sich darin sonst nocht verborgen hält.

Vielleicht die Antwort auf die Frage nach dem
Sinn der Welt, und wer sie uns bis heute vorenthält.
Doch Schwarze Löcher laden nicht zum Diskutieren
ein. Sind sie ein Treffpunkt der Unendlichkeit?
Der Spielball einer Zeit, die längst vergessen hat,
woher sie kommt?

Wie schön, daß es auch Menschen gibt, die keine
Fragen stellen nach dem Überlebenssinn.

Aus: Späte Visionen (2019/2020) - Autor Gregori Latsch

Unser Credo

Was da ist: Eine Literatur, deren Sinn darin besteht,
uns die Augen zu öffnen, sich den übrigen Sinnen mit
Respekt zu nähern; sind es doch immer unsere
 eigenen Gedanken, denen wir am liebsten folgen.

Und im Visuellen den klaren, geheimnisvollen und
schönen Formen vertrauen,
sie vervollkommnen unseren Blick.

Und sparsam sein im Umgang mit Erklärungen,
Dialogen und Beschreibungen.

Besteht doch, nach Voltaire, das Geheimnis
des Langweilens darin, daß man alles sagt.

Gute Literatur muß sich gedanklich
vernetzen, und einen Vergleich mit jenen
Texten eingehen, die unsere gegenwärtige
Literatur ausmachen wollen;
auch wenn das immer auch eine
subjektive Angelegenheit ist, kommt es
dem Cimarron-Team darauf an,
Literaturinteressierte- und ausübende
zu kritischen Reflexionen anzuregen.

"...in der Sparsamkeit der Worte steckt eine
wunderbare Energie und Wirkungskraft;...
gerade in der Kürze offenbart sich ein
beglückender Überfluss..."
Francisco de Quevedo

"Ein Buch ist ein Gegenstand unter vielen... bis es seinem Leser begegnet...
Was dann geschieht, ist jene einzigartige Emotion namens
Schönheit, das wunderbare Mysterium, das weder Psychologie noch
Kritik beschreiben kann..."
Jorges Luis Borges

Cäsar besticht durch Klarheit und Eleganz und vor allem durch eine vollkommene Ausgewogenheit zwischen Inhalt und Form Der Attizist und Purist meidet seltene Worte, gar Fremdwörter, und bedient sich einer durchsichtigen, schnörkellosen, ganz dem Inhalt unterworfenen Satzstruktur.
Thomas Baier - Aus: Geschichte der römischen Literatur

Vom Zauber poetischer Texte

Dem poetischen Schreiben ist nicht auf die Schliche zu kommen. Es hält uns zum Narren. Es verwirrt unsere Sinne. Wir sind die Nachzügler seiner Gedanken. Mit einem Wort: Es ist eine Sphinx, ein Rätsel. Es nimmt uns an die Hand, als wären wir ein Kind - und erzählt uns die erstaunlichsten Geschichten, die uns erschrecken, erfreuen, trösten und begeistern können.
Und dann, am Ende unserer Zeit, sagt es uns auch, daß der Sommer unserer Gedanken vorüber ist. Vielleicht aus Mitleid mit uns dürfen wir in jene frühen, schönen Tage zurückblicken. Wenn es dazu gekommen ist, sollten wir ein anderes Verhältnis zu unserer Muse, dem poetischen Ich, suchen. Der Phantasie wird es gelingen, aus der Themenvielfalt des Lebens jene herauszufiltern, zu denen sich manches neue Wort finden läßt.
Auf diese Weise gelangen wir mit unseren Gedanken wieder an den Anfang. Die philosophischen Betrachtungen sind vergessen, die dunklen Wortbedeutungen waren nie unsere Stärke, und zur Vergangenheit schließen wir die Tür der Erinnerung.
Was bleibt uns noch zu sagen? Die Zuneigung zueinander, die Freude am Leben, das Gefühl des Glücks, das wir empfinden, ohne den Grund dafür zu erfahren. Wir erfinden neue Geschichten, aus allen Zeiten des Lebens. Wir vertrauen dem tröstenden Wort. Es ist unsere Sprache, mit der wir unser Leben beginnen und auch beenden.

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