a k t u e l l

Was uns gegenwärtig berührt - und für eine lange Zeit.
 
Was uns erwartet Die Gefahren, denen sich unser Leben
unablässig aussetzt, vermehren sich.

Im Archiv mit den schrecklichen Belastungen,
denen wir nicht entkommen können, füllen

sich die Regale mit neuen Informationen,
die nichts Gutes ahnen lassen.

Die Schubladen quietschen unter der Last
der behandelten Fälle; und aus den

Computern kommt die Nachricht, daß
der Virus noch immer in bedrohlicher

Form die Menschen heimsuche, und ein
Gegenmittel noch nicht gefunden sei.

Im März 2020 gab es gute Gründe,
sich vom Nachbarn fern zu halten.

Am Ende des Jahres werden wir wissen,
wie vorlaut des Poeten Stimme war.
 

 

 
Sie sahen nicht, wie ihre Würde
litt, ein Mensch zu sein, der nicht
gewohnt ist, wie ein Stück Vieh,
getrieben von der Blindheit der Gefühle,
die solchen Menschen in den Uniformen
eigen war, nach ganz besonderen Riten
in Opfer aufzuteilen – nach Starken und
nach Schwachen. –

Und daß am Ende der Tortur langsamen
Sterbens der gequälte Mensch gewonnen
hat – den Kampf ums Überleben;
und nicht verstand, was in Vernichtungslagern
mit ihm geschah, in denen es noch Menschen
gab, die ihre Würde nicht verloren haben,
und deren Überlebenswille ein Wunder war;
und die uns sagen konnten, was wirklich
dort geschah. –

Und daß dies Land uns Beispiele des Bösen gab,
das, übertragen auf willige Vollstrecker allen
Leids, in mancher Seele immer noch zuhause
war; doch fürchten wir es nicht, wir sind
gewarnt. Und unsere Stärke ist der Widerstand.
Der gequälte Mensch
   

Aus: Späte Visionen (Arbeitstitel)
Autor: Gregori Latsch
Genre: Poetische Texte

   
Als der Himmel sich zur Erde neigte,
und der Sauerstoff aus unserer Welt
verschwand, und das All uns überall

umgab, niemand aus den alten Menschenkreisen
zu rettenden Gedanken fand, und auch
fremde Hilfe nicht mehr zu erwarten war –

fielen immer noch die Wellen an den Strand,
und das Meer versank immer tiefer in der
Einsamkeit der Zeit; und die Botschaft

aus dem All, ohne Trost zu geben, bitter in
den Ohren klang, fragten wir: Was ist geschehn?
Ist gestern, früher, heute schon vorbei,

ein Spiel das ganze; und niemand lädt
uns dazu ein? – Ist das der Umsturz unseres
Seins, das immer schon auf schwachen

Füßen stand? – Wir wissen‘s nicht! Das All
schleift sich am Rest des Lebens ab. Wer wird
an unserer Stelle Beherrscher neuer Wünsche sein?
Klima-Apokalypse
 

 

 
Auch Z. ist der Meinung, daß die
Gewinnmaximierungsgier von Wohnungsvermietern
als verfassungsfeindlich eingestuft werden
müßte – immerhin übt sie einen demokratisch
unzulässigen wirtschaftlichen Druck
auf Bürger aus, der dazu führt, daß diese
ihre Flexibilität (aufgrund eines extrem
verminderten Einkommens) auf vielen Gebieten
des alltäglichen Lebens einschränken müssen,
was ihrem demokratischen Bewußtsein nicht
förderlich ist. – Und was sagt das Kartellamt dazu:
„Wir sehen keinen Grund für eine Einmischung
in die vertraglichen Verhältnisse
zwischen Mieter und Vermieter,
wenn die Wohnungsmiete in allen
Regionen unseres Landes nicht auf
mindestens 90 % des Nettoeinkommens
eines Bürgers gestiegen ist.“
Ist das eine vorläufige Hochrechnung?

 


Ein Bild vor meinen Augen
Hommage an den Planeten Erde

Was ist der Erde schönstes Kleid?
Und womit decken wir verbrannte

Wälder zu? Und über die Vulkane legen wir
ein grünes Tuch, ein Sommerwiesen-Potpourri.

Und was geschieht zur Winterzeit, wenn
aufgetürmte weiße Hügel in sich zusammenbrechen,

aus Quellen in den Bergen wilde Ströme
werden, und Monolithen aus den Felsen brechen,

ins Flußbett stürzen und durch Täler rollen? –
Ihr schönstes Kleid hat sie sich selber angepaßt;

und weiß auch schon, von altersher, wann sie
sich damit schmückt, und weiß sie auch für wen?
Und daß wir ihren Schönheitswunsch verstehn, und
uns nicht sattsehen können am Erscheinungsbild,

das Erde heiß. Und selbst in Armut weiß sie
noch, wie schön sie ist, wie bunt das Bild von

ihr in unseren Augen sich bewegt,
und daß die eigenen Gedanken, der

Zauber unserer Worte und des Malers
Bild dazugehören, weil sie noch immer

unsere Erde ist, nichts anderes, nichts
weniger, und doch so viel für uns bedeuten

kann, und mancher wie im Übermut die
Frage stellt: Was ist ihr schönstes Kleid?
 
Aus: Späte Visionen - Autor: Gregori Latsch
Der Band mit satirischen und poetischen Texten erscheint 2020
in der Reihe: Cimarron bibliophil

 

(K)eine satirische Laudatio
auf einen großen Poeten.
 

Foto: Peter Handke
Ende der 1970er Jahre
während einer Lesung
in Frankfurt am Main.
Aufnahme: G.L.

 

Soweit ich mich erinnere, zählt P.H. sich zu den Autoren mit dem durchdringendsten  Blick auf das, was dahinter liegt, ohne jede Wortklauberei. Er gibt den Worten ihre scheinbare Veränderung durch die Sprache zurück - nun stehen sie vor ihm und warten auf einen sinnvollen Einsatz.
Eigentlich sind Worte doch mehr ein Gebrauchsgegenstand des Denkens; sie im Traumwald falscher Deutungen erscheinen zu lassen und ihnen alle wahre Bedeutung zu nehmen, ist das eine gute Entscheidung?
Sicherlich nicht die eines guten Poeten. Doch wer ist das schon!

Hommage á Peter Handke

Große Zeitgenossen

Sie sind noch immer auf das
eigene Ich fixiert, und lästern
über Dinge, die belanglos sind.

Sie sind die Avantgarde der
Poesie! Ja, richtig – im Album
kleiner Mädchen, deren Emotionen

uns tief berühren, vielleicht, weil
sie noch nicht verdorben sind
vom Slang der Pauken und Trompeten,

die auf dem Jahrmarkt ihrer Einfalt
die Zunft vertreten wollen und eigentlich
das Gegenteil von allem sind.

Was ist das denn, was übrig bleibt?
Verbogene Zeilen, die niemand
gerade biegen kann? Wortergüsse

wie in der Pubertät – im Ernst des
reifen Alters ausgesprochen. Wie peinlich!
Und wie entsetzt die Worte sind.

Und wir, vom Großteil unserer Medien
irritiert, rufen erzürnt nach dem Gesetz,
das, von den Musen aufgestellt, die
Lauterkeit poetischer Gedanken bespricht.

Doch dieser Wunsch ist nur ein Scherz.
Mit Ironie allein verändert er sich nicht.
Schindluder ist es, das man mit uns treibt.

 
Aus: Späte Visionen - Autor: Gregori Latsch
Der Band mit poetischen Texten erscheint 2020 in
der Reihe: Cimarron bibliophil (Ganzlederausgabe)
ca. 250 Seiten

 

 
1989 - 2019. Dreißig Jahre Mauerfall.

„Ich werde niemals vergessen, wie ich
Mitte November 1989 an einem gerade
geöffneten Durchgang durch die Berliner Mauer
am Potsdamer Platz stand und zusah, wie
Ost- und Westdeutsche einander umarmten
und weinten, während Ostdeutsche nach Westberlin
kamen“, sagte 2019 die amerikanische Historikerin
Hope M. Harrison in ihrem Buch. –
Diese lästigen politischen Mauern, einmal
sind sie alle einzureißen. Was bleibt, sind
die unüberwindbaren mentalen Gräben und seltsamen
Unterschiede zwischen unseren Systemen,
die persönlichen Neigungen und religiösen Ansichten;
doch am schwersten belastet uns das immer
größer werdende Gefälle zwischen Arm und Reich. –
Historiker aller Länder, sucht nach
einer konsensfähigen Lösung für diesen
unhaltbaren Zustand!

Zitat: Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
Übersetzung des englischen Originaltextes: Michael Bischoff.

Der Aphorismus erscheint 2020 in der Reihe Cimarron bibliophil unter dem
Titel: Späte Visionen (Aphorismen und satirische Texte).
Autor: Gregori Latsch.
 

 

 

politik pur

Wir müssen miteinander reden!

Unser Versprechen auf Freiheit, Sicherheit und Wohlstand steht allen Menschen offen, unabhängig von Herkunft, Glauben, Ethnie, kultureller Prägung oder sexueller Identität. Wir sind ein liberales, weltoffenes Land – und müssen es bleiben. Wer zu uns gehört, bekennt sich zu unseren Werten, achtet unsere Regeln und Gesetze und bringt sich engagiert ein. Alle sollen sich heimisch fühlen.

*

Was wir wieder mehr brauchen, sind offene Orte der Begegnung und Verständigung, wo man sich kennenlernen und austauschen kann. Früher waren das der Sportverein, die Feuerwehr, die Kirchengemeinde oder das Nachbarschaftstreffen. Solche Orte der Gemeinschaft haben aber massiv an Bedeutung verloren.

*

Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist zunehmend bedroht, wenn sich immer mehr Menschen in den sozialen Netzwerken in ihre Blase mit Gleichgesinnten zurückziehen, Verschwörungstheorien und Fake News aufsitzen und sich einem offenen Diskurs verweigern. Deshalb müssen wir im Gespräch bleiben,
miteinander reden und uns austauschen.

*

Nur gemeinsame können wir Veränderungen verstehen und sie aktiv gestalten.

*

Wir brauchen einen breiten gesellschaftlichen Konsens gegen die Feinde unserer Werte – und Solidarität mit denen, die ausgegrenzt, beleidigt und attackiert werden.

*

Soziale Sicherheit ist auf einen funktionierenden Sozialstaat und auf eine starke Wirtschaft zwingend angewiesen, auf eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz, die Solidarität derer, denen es gut geht, auf eine optimale Bildung und Teilhabe, eine entschiedene Bekämpfung von Kriminalität und auf die Einhaltung vereinbarter Regeln. Damit unsere Gesellschaft solidarisch, gerecht und stark ist, damit sich jede und jeder in unserem Land sicher fühlen und sagen kann: hier bin ich zuhause.

*

Quelle: FAZ – Rubrik: Fremde Federn, August 2019
Autoren: Christina Kampmann (frühere Familienministerin in Nordrhein-Westfalen) und Michael Roth, seit 2013 Staatsminister im Auswärtigen Amt.
Im vorliegenden Falle handelt es sich um einen vom Cimarron-Team vorgenommenen Auszug aus dem vorliegenden Artikel, der die Bedingungen für ein friedliches Zusammenleben in einer Demokratie umreißt.

 

QUINTILIANS ANTIKE GEGENWART

Den verderbenden Glanz des Ruhms
im Alter zu erringen, vielleicht post mortem,
kann das für uns von Nutzen sein?

In heiliger Einsamkeit,
wie Quintilian sagt, frei von Neid und
fern aller Streitigkeiten, den Ruhm in Sicherheit
zu bringen – wie soll das geschehn?

Sich bei der Nachwelt einzuschmeicheln, wem
gelingt das schon! Und von Verehrung zu
Lebzeiten zu reden, erdrückt die eigene Phantasie;
sie liebt es, frei zu sagen, wer die Feder führt
und uns Gedanken gibt, die überall zuhause
sind, nur nicht im Willen und Bewußtsein
unserer kleinen Welt.

Das ist der Platz des Ruhms:
Vermächtnis aus unzähligen Berührungen des
Geistes, aus dem Gedankenmeer der Zeit, und von
der Muse in die richtige Bahn geführt.

Auf diesem Weg erreichen wir das angestrebte Ziel,
wir selbst zu sein. Ruhm und Verehrung: Ballast,
der Sinne und Gedanken stört.


Aus: Antike... Gegenwart - Reihe Cimarron libris

 
Wo, bitte, finde ich ein politisches Gedicht
1
Der Präsident mag nicht, daß
irgendjemand anderer Meinung ist.

2
Und daß in seinem Land Demokratie
auf festen Beinen steht, dafür steht
er mit seinem ganzen Wesen ein.

3
Abweichende Meinungen vom normalen
Bild unserer Normalität gibt es nicht, darf
es nicht geben. Es gibt auch kein Zurück.

4
Und jeder fromme Mann in unserem Staat
ist hoch geachtet – und Gottes Wort ist
frei, und wird es immer bleiben.

5
Wer gegen unsere freiheitlichen Rechte
demonstriert, ist ein Terrorist. Und Terroristen
haben keine Rechte – ein wahres Wort!

6
Soziale Katastrophen im eigenen Land,
sind Machenschaften fremder Staaten,
sagt der Präsident.
7
Es gibt in unserem Land die große
Mehrheit, die alles glaubt, was aus
dem Mund des Präsidenten kommt.

8
Und eine Minderheit, die sich
zurückgezogen hat, und schweigt,
und auch darüber staunt, wie gut
es jenen Menschen geht im Rechtsstaat
eines Nachbarlandes, in dem zur
Bürgerpflicht die freie Rede zählt.

9
All das bleibt unserer Mehrheit unbekannt,
sie hört und sieht nur, was abgesegnet
worden ist vom Präsidenten – aus dem
Palast der Medien. Dort ist das letzte Wort –
und kommt aus unseres Präsidenten Mund.

10
Nur Spötter sagen, daß er nicht immer,
aber immer öfter, nicht weiß, wovon
er spricht.

In Wirklichkeit gibt es sie – die ergreifenden politischen Gedichte; bestes Beispiel: Klöpplerinnen von Louise Otto-Peters, 1819-1895, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin. In Gedichten und Romanen propagierte sie Ideen der Frauenemanzipation auf demokratischer Grundlage. Ihr poetisches Geschick bei der Formulierung politischer Fragen ist für Ihre Zeit unerreicht.

I

Die Worte sind gefährlich


Die Kugel hat sein Herz zerfetzt.
Er starb auf offener Straße.
Was hat er denn getan?
Die Zeit nicht aus den Augen verloren, sagen
die einen. Über Dinge geredet, die andere bloßstellen
können, hört man von anderen. Er sah es als seine
Pflicht, daran zu erinnern, daß unser Recht auf
freie Meinungsäußerung ein Grundprinzip des
Überlebens ist.
Und wenn er irgendwann herausfand, wer in
seinem Land am meisten profitiert von der
Verschwendung wertvoller Ressourcen, und wen
man, ohne einen Haftbefehl, in eine Zelle steckt,
ihn unversorgt in Ängsten leben läßt, was andere
kaum erregt, dann hat ihn das empört.
Denn eigentlich war er ein Demokrat und auch
ein guter Journalist. Und leider las man nur von
ihm, was sich in seinem Lande zugetragen hat,
was man ihm übelnahm. Doch Worte sind gefährlich
wie die Pest. Auch wenn an seiner Wohnungstür ein
Zettel hing mit einem Wort von Sokrates: ...sich
selbst in die Verfassung bringen, so gut zu sein, wie
man kann, hat ihn die andere Seite immer mehr
gehaßt, was auch bei Sokrates nicht anders war.

II

 Viva Anabel Hernández

Das Land ist arm, doch reich an
Menschen, die den Tod nicht fürchten.
Und die Legende sagt, daß Mexiko
an seinem Reichtum einst zugrunde
gehen wird.

Darüber schreibt die Journalistin Anabel
Hernández. Sie sagt, daß es gefährliche
Kartelle gibt, die den Staat durchlöchern.

Und spricht mit klaren Worten über
Gangster-Syndikate, die öffentliche
Ämter unterwandern; und sie bedrohen,
wenn sie darüber weiter schreibt.

Das alles mußte sie vergessen, als sie
nach Spanien floh. Es ist nicht leicht,
sich nur noch zu erinnern, und nicht
im eigenen Land am Puls der Zeit zu stehn.

Wie kann sie Mexiko vergessen, wo
alles noch im Ungewissen bleibt, was
alles noch in ihrem Land geschehen kann.

 


Drei Abweichungen von der Norm

Die Wege zur Freiheit sind uns bekannt.
Wir wissen, was uns am Ende erwartet.
Gesäumt von undurchsichtigen Gestalten,
die uns irritieren und ablenken sollen, und
sich fast immer in den Weg stellen, hat
jede Strecke einen unverwechselbaren Reiz,
den wir nicht missen wollen. – Freiheit ist
kein Geschenk von irgendwem. – Wir, nur wir
wissen damit umzugehen; vielleicht, weil es
uns unvorstellbar erscheint, irgendeine Willkür
zu ertragen, auf die Freiheit verzichten zu
müssen. – Die Frage ist doch, ob wir bereit sind,
unser Leben dafür einzusetzen. Wäre Freiheit
nicht unser Leben, wofür sollten wir dann kämpfen!?
Der Mensch als Maschine, was spricht dagegen?
Er kann völlig gefühllos sein.
Nahrungsmittel aller Art garantieren sein Überleben.
Ohne Wasser verdurstet er.
Ohne liebende Zuneigung wird er aggressiv.
Zu wem er hält, was entscheidet darüber?
Er ist als Einzelner einsam und verloren.
Und in der Masse eine gefährliche Größe.
Wie gut, daß wir uns nicht vorstellen können,
als Maschine in einem Leben zu agieren.
Und wenn es doch geschieht?!
Mögen wir uns noch so sehr darum
bemühen, die Welt zu verändern,
in unseren Gedanken und Taten bleiben wir
einzig den Mitmenschen verbunden;
die Natur schließt kein Bündnis mit einem
menschlichen Wesen. Und auch unsere
Gedanken interessieren sie nicht.
Aus: Späte Visionen - Neue aphoristische Texte
Autor: Gregori Latsch
Nachfolgende Ausführungen stammen aus einem längeren Artikel
der Süddeutschen Zeitung vom 13. Februar 2018.
Autorin: Laura Weissmüller

...Deutschland braucht weder in der Stadt noch auf dem Land weitere Einfamilienhaussiedlungen, die trost- wie einfallslos sind. Was das Land braucht ist bezahlbarer Wohnraum in Häusern, die im Sinne des Gemeinwohls entworfen, gebaut und gepflegt werden. Häuser also, in denen die Gesellschaft sich begegnet, weil es Gemeinschaftsräume gibt, Wohnungen für Singles, Familien und Wohngemeinschaften und ein Erdgeschoss, das dem Viertel offensteht - und nicht dem Eigentümer, der sich die Gartenparzelle leisten kann... - Eine Regierung, die das noch länger ignoriert, handelt grob fahrlässig.
© 2017 www.Literatur-Pur.de
www.Cimarron-art.de
kontakt@Literatur-Pur Impressum